WEITERE KOMMENTARE ( Namen der Redaktion bekannt )
Hallo Herr Wiebold!
Erschreckend! Ich bin durch meine berufliche Tätigkeit in Feuerwehr in Rettungsdienst mit der gesetzeslage vertraut und kenne auch Kameramänner die ihre Linse am liebsten bis in den Patienten drücken wollen.
Allerdings ist dieser Fall die Höhe! Der Informationsfluß der Medien ist doch, aus mener Sicht, immer noch die wichtigste Öffentlichkeitsarbeit der Behörden!
Ich denke Menschen werden, nach wie vor, durch Bilder wie ihre, aufgeklärt, gewarnt und preventiv auf ihr Leben in der Gesellschaft feinfühlig aufmerksam gemacht werden.
Es ist also unerlässlich bestimmte Schicksale zu Dokumentieren, schon um ähnlichen vorbeugen zu können. Bilder unterstreichen den Ernst der Lage.
Ich hoffe, wir können in Kürze lesen, wie der Fehltritt des Beamten, der immerhin nach A11 aus der Landeskasse besoldet wird, geahndet wurde!
Mit freundlichen Grüßen,
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Sehr geehrter Herr Wiebolt!
Ich bin selber Angehöriger der Feuerwehr und habe schon oft die mediale Berichterstattung Ihrerseits mitbekommen.
Hut ab vor Ihrer Provessionalität und Diskretion gegenüber den Einsatzkräften sowie Opfern oder Geschädigten!!!
Aber mal eine Frage: Sind alle Reporter, Kammeramänner und sonstige Angehörigen in Ihrem Team immer gleich gut drauf, oder haben Die manchmal ein wenig Stress oder mal einen schlechten Tag???
Wäre in dieser Situation, wenn auch eskalliert und mit Gewalt im Spiel, nicht ein offenes Gespräch mit dem Beamten, seinem Dienstgruppenführer und einem neutralen Manager nicht angebrachter, als sofort mit einem Anzeigehammer draufzuhauen.
Mal ehrlich; Ich kenne Ihre und Unsere Arbeit von dem Standpunkt der gegenseitigen Rücksichtnahme und ein Gespräch auf gleicher Höhe bringt meines Erachtens mehr als der juristische Rundumschlag. Schlechter Tag hin oder her, evtl fehlendes Fingerspitzengefühl oder Bestehen auf Pressefreiheit auf der anderen Seite. Wir brauchen einander mehr oder weniger und auf kollegialer Ebene sollte doch wohl unsere Begegnung bleiben.
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Die Berichterstattung über Ausnahmesituationen sorgt häufig für Diskussionen. Muss man das wirklich zeigen? Die Antwort ist eindeutig:
Ja, innerhalb eines ethisch vertretbaren Rahmens muss man das tun, die Menschen im Land haben ein recht darauf. "Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, dass sie Nachrichten beschafft und verbreitet (...)" heißt es im Pressegesetz des Landes NRW. So lautet der Auftrag. Wolfgang Wiebold und andere Kollegen sind schließlich nicht aus privatem Interesse unterwegs, sondern als Auftragnehmer der Sendeanstalten und Verlage.
Aus eigener Erfahrung als Journalist vor Ort kann ich sagen, dass an Einsatzorten von Polizei und Feuerwehr sicher so manches zu sehen ist, was man nicht sehen muss. Manches davon wird auch gefilmt. Aber vor der Veröffentlichung steht aber der Schnitt - und daber fliegt erfahrungsgemäss raus, was rausfliegen muss. Gerüchte, Kameraleute würden Leichen abfilmen oder auf Rettungswagenherum klettern, kann ich aus der Praxis nicht bestätigen. Ich halte es ebenso für ein Gerücht, dass Kameraleute mit Tempo 200 zu einem Einsatzort fahren.
In Geldern ging es aber nicht darum, blutige Szenen oder menschliches Elend vor der Kamera zu schützen. Ein Verletzter wird in einen Hubschrauber getragen, üblicherweise durch Decken verhüllt. Die Motive waren nicht auch nur ansatzweise grenzwertig. Es gab überhaupt keinen Grund, den Kameramann an seiner Arbeit zu hindern. Hier hat ein Polizist, der als Hauptkommissar jahrelange Diensterfahrung hat, völlig unverhältnismäßig überreagiert. Somit war auch die Anwendung des unmittelbaren Zwangs nicht gerechtfertigt. Der Beamte wird die Folgen zu tragen haben. Gegen ihn wird straf- und disziplinarrechtlich ermittelt.
Auch der Innenminister musste sich mit ihm und seinem Verhalten beschäftigen. Recht so. Solche "Sheriffs" versauen das Image der Polizei, die meist besser ist als ihr Ruf.
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Liebes Wiebold Team
ich schätze eure Arbeit( alle Achtung), habe schon schlimme Sachen persönlich gesehen (keine Presse war vor Ort) nachher habe ich es bei Euch gesehen. Aber kommen wir mal zu unserem Polizisten im "Kampfeinsatz"..ich bin ein altes Mädel.....bin für Gerechtigkeit....aber das geht doch mal garnicht..ich bin für Pressefreiheit!!! Ich bin ein Bürger dieses Landes!! Ich brauche Information (aus 1. Quelle) ,die Presse deckt eh alles auf...die Presse sieht etwas, alle leugnen...und was ist?? Presse hat recht..Warum soll ich noch Vertrauen in meinen "Freunden und Helfern" haben??? Könnte ich auch verprügelt werden wenn ich etwas sehe..sei es eine Leiche..oder ein Mann der sich Kindern nähert? Wenn ich auf so etwas aufmerksam mache? Wer prügelt hat eh unrecht, da er machtlos ist. Ich finde es schon mal sehr gut...daß dieser Mensch auf eurer Seite zu sehen ist. In den Medien war er gepixelt....Macht weiter so..ihr Reporter...euch muß es geben.....wir brauchen euch.
Allerliebste Grüße
Ein altes Mädel
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Sehr geehrter Herr Wiebold, seit nunmehr 36 Jahren bin ich bei der Feuerwehr tätig. An so mancher Einsatzstelle haben wir uns unterhalten und nie hatte man das Gefühl als ginge es Ihnen um billige Effekthascherei. Einige Ihrer Kollegen habe ich auch kennengelernt und war bisher wirklich immer erfreut über die Rücksichtname gegenüber Opfern (egal welcher Art).Deshalb hoffe ich innständig das der Polizeimensch der da durchgetickt ist bestraft wird. Sowas mag zu DDR Zeiten da üblich gewesen sein oder in Deutschland bis 1945 aber für heutige Zeiten ist das unwürdig. Bitte berichten Sie weiter, bin mal gespannt wie weit die Dorfscherriffs zusammenhalten um Ihre gegenseitigen Kredite nicht zu gefährden.
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Sehr geehrtes Team von WieboldTV,
als wir Ihren Beitrag gesehen haben, stockte uns der Atem. Einschränkungen der Pressefreiheit durch Polizeibeamte und sinnlose Schikanen an Kollegen haben wir auch schon erlebt.
Am eigenen Leibe durfte ich erleben, dass Polizeibeamte gerne einmal "wegschauen", wenn Vertreter der Presse von Gaffern oder Unfallbeteiligten angegangen werden.
Meine Bitte an Ihre Redaktion und Ihr Team: halten Sie uns hier auf dem Laufenden, schreiben Sie uns, wie es in diesem Fall weitergeht.
Es obliebt jeder regionalen und überregionalen Tageszeitung in diesem Falle selbst Kontakt mit der Polizei und der ermittelnden Staatsanwaltschaft aufzunehmen. Denn, auch das durften wir erleben, sonst werden solche Verfahren aus mangelndem öffentlichen Interesse oftmal ohne Ermittlungen nach einem Jahr eingestellt.
Wissen die Medienprofis vom NDR-Magazin Zapp schon Bescheid?
Sowohl der Polizist als auch sein Kollege, der den Beamten nicht bremste, gehören in den papiergebundenen Innendienst und nicht in die Arbeit mit Menschen!
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Guten Abend,
ich bin erschüttert, was für geistig minderbemittelte Personen von meinen Steuergeldern bezahlt werden. Mein Frisör bekommt auch mein Geld und benimmt sich nicht so. Was soll sowas?
Konsequenz vom „Vatta Staat“ ist gefragt.
1.) Anzeige auf Schmerzensgeld,
2.) Zurückzahlung der Bezüge aus den letzten 12 Kalendermonaten,
3.) fristlose Entlassung und
4.) 12 Monate Sperre vom Arbeitsamt.
Und hübsch ist er auch nicht grad, oder?
Es ist ärgerlich das unsere Staatsdiener welche meine Familie, mich und meine bürgerlichen Rechte schützen sollen, so ein diktatorisches Verhalten an den Tag legen. Bääääääääh
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Hallo Herr Wiebold,
immer wieder schaue ich auf Ihrer Seite vorbei. Auch ich habe viele Jahre im Rettungsdienst gearbeitet und bin auch mal mit einem Ihrer Reporter aneinandergeraten als dieser bei einem großen Unfall mich sogar beim notdürftigen Toilettengang filmen wollte. Ich habe den Kameramann jedoch höflich darauf hingewiesen und er wendete sich recht schnell wieder ab und entschuldigte sich. Das von Ihnen hier gezeigte Videomaterial im Falle des Polizisten ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich bin wirklich schwer entsetzt über die Äußerungen des Polizisten. Halten Sie uns hier bitte auf dem laufenden!!!
Zum Thema Pressefreiheit im Bezug auf Unfälle möchte ich jedoch noch eines bemerken:
Der Einsatzablauf im Notfall wird oft durch die Pressefreiheit beeinträchtigt. Das Anliegen des Rettungsdienst ist es dem Patienten zu helfen. Wenn allerdings zur Bergung des Patienten noch Tücher zwischen diesen und der Presse gespannt werden müssen fehlt dieses Personal bei der eigentlichen Rettung. Wäre es hier nicht besser in brisanten Situationen die Kamera abzuwenden?
Ich erinnere mich hier an eine Dokumentation zum 11. September 2001. Hier war ein Kamerateam zufällig vor Ort und hat eine Reportage über eine Feuerwache gedreht. Der Kameramann stand in einem der beiden Türmen in New York. Er filmte eine weiße Wand und berichtete nur mündlich, dass vor den Fenstern Leute auf den Boden aufprallen die aus dem Fenster gesprungen sind. Er wolle dies jedoch nicht filmen, da er das nicht für angemessen hielt. Kurz danach kam dem Kameramann ein brennender Mensch entgegen. Auch hier hielt der Reporter die Kamera nicht auf das eigentliche Geschehen.
Ich halte es ausdrücklich für richtig, dass auch Unfälle in den Medien veröffentlicht werden. Aber man muss nicht immer „draufhalten“ sondern kann die Kamera auch mal abwenden. Dies darf aber durch die Polizei nicht erzwungen werden. Denken Sie doch bitte mal in Zukunft darüber nach ob sie schonungslos alle Details filmen müssen.
Mit freundlichen Grüßen